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 @MirkoLange Natürlich gibt es Regeln im öffentlichen Raum, die für alle gelten: Anstand und Höflichkeit und Toleranz. Da brauchen wir nicht drüber zu diskutieren. Meine Sorge ist, dass sich unmerklich die Grenzen verschieben. Es fängt mit den Kommentaren an, wie ich auch bei Netzwertig bemerkt habe. http://netzwertig.com/2012/02/20/kommentarspalten-in-gefahr-warum-es-sich-lohnt-fuer-blogkommentare-einzustehen/ Und plötzlich heißt es frei nach George Orwell:

Alle Nutzer sind gleich, nur manche Nutzer (=Unternehmen) sind gleicher.

Ich glaube übrigens keineswegs, dass Unternehmen auf Facebook mehr Zeit oder Ressourcen als der Einzelne in ihre Seite investieren. Wenn ich am Tag eine halbe Stunde investiere und ein 500 Mann Unternehmen 2 Stunden, wer hat den höheren Invest?

Wie gesagt, dass ist eigentlich ein Nebenschauplatz. Die größere Debatte sollte darum gehen: Verlieren wir das Freie Web, verspielen wir das Erbe von Tim Berners Lee und Co.? Und was kann ich dagegen tun: Ich verzichte z.B. bewusst auf iTunes und PIng. Und wenn ich es nicht für den Job bräuchte, hätte ich mich auch schon Facebook verabschiedet. Gehaltvollere Online-Diskussionen führe ich auf Websites und Blog und Twitter. So wie hier.

1 year, 2 months ago on Neue Facebook-Timeline, die Zweite: "Wir sind die 99 Prozent". Oder: Facebook-Hijacking ist kein Dialog!

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 @MirkoLange Genau darum geht die Debatte: Welches (Haus-)Recht wird 850 Mio. Besuchern gerecht?! Um im Bild zu bleiben: Auf einer Facebook-Fanpage sind mehr Besucher unterwegs als beim Tag der offenen Tür. Wenn man diese Menge einlädt, muss man sich über das Risiko bewusst sein.

Für mich war Facebook bisher eindeutig "öffentlicher" Raum (der dummerweise auf Servern eines amerikanischen Unternehmens liegt). Aber anscheinend ändern sich gerade die Spielregeln. Wenn überhaupt einer Hausrecht hat bei Facebook, ist es Facebook. Der Hausherr heißt Mark Zuckerberg und bisher hat er mir immer versprochen: "Dieses Haus ist für dich, Sean. Komm und bring deine Freunde und Familie mit." Jetzt will er sein Haus untervermieten und die Mieter sollen ungefragt einen neuen Mietvertrag unterschreiben.

1 year, 2 months ago on Neue Facebook-Timeline, die Zweite: "Wir sind die 99 Prozent". Oder: Facebook-Hijacking ist kein Dialog!

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 @MirkoLange Ich verstehe deine Argumentation sehr gut (und begrüße die längst überfällige Debatte über Freiheit im Social Web). Ich mag auch nicht, wenn Rechtsradikale von Ihrem Recht auf Meinungsfreiheit Gebrauch machen und auf die Straße ziehen. Aber in einer Demokratie müssen wir das aushalten und wir müssen dagegenhalten. Wir dürfen nicht, wie die Amis im Zug von 9/11 übers Ziel hinausschießen. Demokratie fängt bei den Kommentaren an!!

Weniger drastisches Beispiel: Ich habe einen "lustigen" Kinderreim über einen Stierkampf geschrieben. Darin geht es um Eitelkeit. Einige Kommentatoren haben jedoch versucht, meinen Blog für für Ihre Ideologie zu Hijacken: http://www.reimix.de/reime/kinderreim-stierkampf/ Ärgerlich, aber deswegen eine Moderation/Kontrolle vorschieben? Kommt für mich nicht in Frage.

1 year, 2 months ago on Neue Facebook-Timeline, die Zweite: "Wir sind die 99 Prozent". Oder: Facebook-Hijacking ist kein Dialog!

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Ich weiß nicht: Die 90-9-1 Regel gilt ja allgemein und besagt letztendlich nur, dass die meisten Menschen passiv sind und ausschließlich konsumieren. Für die ändert sich nichts, außer dass sie von dem 1 % der Nutzer, die aktiv am Social Web mitarbeitet in Zukunft weniger mitbekommt. Da ich mich zu diesem 1 Prozent zähle, finde ich schon, dass meine Freiheit unnötig und präventiv beschnitten wird. Zumal ich diese Freiheit in der Regel nicht für Aktivismus und Protest nutze. Ein "Selbst Schuld" lasse ich mir natürlich nicht gern vor den Latz knallen.

1 year, 2 months ago on Neue Facebook-Timeline, die Zweite: "Wir sind die 99 Prozent". Oder: Facebook-Hijacking ist kein Dialog!

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Hallo Mirko,

danke, dass du die Änderungen auf Facebook so genau analysierst. Ich denke schon, dass sich Facebook zum Brandbook entwickelt und das große Unternehmen diese Marketing-Möglichkeiten in Kombination mit den User-Informationen gerne nutzen werden. Die spannende Frage bleibt: Wie "teuer" wird das Ganze denn? Kannst du ein Zahlen-Modell aufstellen?

Für KMU bin ich jedoch nach wie vor der Meinung: Finger weg von Facebook. Die Gründe dafür habe ich hier aufgestellt: http://conception-blog.com/gruende-gegen-ein-facebook-engagement-von-b2b-unternehmen/2011/

Gruß Sean

1 year, 2 months ago on Ist der Facebook "Reach Generator" tatsächlich schlecht für den User?

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Hallo Mirko,

ich finde die Änderungen sehr spannend, bin jedoch wie viele andere Privatnutzer von Facebook noch skeptisch. Schön für die Unternehmen, dass sie wieder mehr Moderation und Kontrolle ausüben können. Wird das zu mehr, zu intensivieren Dialogen führen? Das bezweifele ich doch sehr. Klar ist: Mehr Unternehmen werden den Sprung wagen und das wird zu noch mehr Vermischung von Privatem und Beruflichen führen. Darüber kann ich mich nicht freuen. Mir scheint, als ob Facebook seinen Fokus verliert (oder sich gerade bewusst in Richtung Marketing-Tool weiterentwickelt).

Gruß Sean

1 year, 2 months ago on Die neuen Funktionen bei Facebook sind ein echter Gamechanger - zumindest für die Unternehmen

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I have started with Speaky today and I think it's simply great.

http://www.reimix.de

Any feedback and input welcome - still learning

1 year, 4 months ago on Speaky, A Free Twenty Ten Child Theme for WordPress

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Dein Blick in die Glaskugel fasziniert mich. Vielen Dank für deine tolle Kommunikation und Transparenz. Ob Twitter, Facebook oder Google+: Du bist immer ansprechbar und lebst das vor, was du predigst. Integre Kommunikation im eigenen Haus: Ich glaube, dass macht talkabout zur Vorzeigeagentur für Social PR (oder wie immer man das nennen will).

Weiter so.

1 year, 5 months ago on Auf welche potenziellen Entwicklungen wir uns im Jahr 2012 vorbereiten

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MirkoLange Stimmt schon. Auf Twitter suche ich nach Branchen-News, auf Facebook nach Neuigkeiten von Familie und Freunden, auf Google+ versuche ich mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen (allerdings nutze ich dazu bisher nicht die Suche).Es geht also wie immer um Identitätsmanagement. (Dazu kann ich diesen Text von Evan Williams empfehlen: http://evhead.com/2011/04/five-easy-pieces-of-online-identity.html)

Das Komische ist: Für mich ist Twitter der Porsche (und Facebook der langweilige VW), für meine Mutter ist Facebook der Porsche und für einen Influencer wie dich ist es Google+. Da wir nun teilweise überschneidende Interessen haben, fahren wir eine Zeit lang alle drei, bis man dann eines Tages merkt, dass der VW die meiste Zeit in der Garage steht und ziemlich ungepflegt aussieht.

1 year, 5 months ago on Facebook ist eher (private) Party. Google+ eher (öffentliche) Convention.

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Ich habe schon den Artikel von RWW als Augenöffner empfunden und mich gefragt, wer als 1. deutscher Blogger darauf reagieren wird. Applaus. Deine Analyse geht noch weiter. Am Ende des Tages dürfen wir aber auch nicht die Nutzer vergessen, die bei beiden Diensten ein Wörtchen mitzureden haben. Autos werden vor allem gekauft, weil sie Wünsche und Sehnsüchte erfüllen, nicht nur weil sie Bedürfnisse decken.

1 year, 6 months ago on Facebook ist eher (private) Party. Google+ eher (öffentliche) Convention.

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Klasse. Den Gedanken, dass man auf Facebook keine (neuen) Fans gewinnt, sondern Gefällt-mir-Klicker, habe ich in dieser Deutlichkeit noch nirgendwo gelesen.

2 years ago on Social Media und Mittelstand: "Wichtich iss aufm Platz!"

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